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Deutschland in Weltspitze etabliert

Deutschland in Weltspitze etabliert: zwei Weltmeistertitel, ein Weltrekord, mehrfach Bronze und deutsche Rekorde für VDST-Finswimmer

Mit mehreren TOP-Platzierungen beenden die Nationalteams des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST) die 16. Finswimming Weltmeisterschaft in Ungarn. Zwei Weltmeistertitel, einen Weltrekord, sechsmal Bronze und fünf deutsche Rekorde erkämpften sich die deutschen Flossenschwimmerinnen und -schwimmer. Mit diesem Ergebnis knüpfen sie an das grandiose Ergebnis der Weltmeisterschaft 2009 und dem überragenden Ergebnis der Unterwasser-Rugby-Teams bei der Europameisterschaft 2010 an. Nach den beiden Weltrekorden der Weltmeisterschaft 2009 geht nun schon der dritte Finswimming-Weltrekord an einen deutschen VDST-Athleten.

Bei der 16. Finswimming Weltmeisterschaft trafen vom 28. Juli bis 7. August 2011 ca. 1.000 Sportlerinnen und Sportler aus 35 Nationen im ungarischen Hódmezővásárhely aufeinander.Gemessen an den anderen Nationen trat der VDST mit zwei relativ kleinen Nationalmannschaften an und kämpfte mit einem vierköpfigen Damen und einem sechsköpfigen Herren-Team um die besten Ränge beim Finswimming (FS). Umso größer war die Freude über das herausragende Wettkampfergebnis. VDST-Präsident Franz Brümmer konnte seine Freude über die beiden Weltmeistertitel, den Weltrekord, sechsmal Bronze und die fünf deutschen Rekorde kaum bändigen: Ich bin sehr stolz auf diese großartigen Leistungen. An dieser Stelle auch den Trainern und Betreuern ein großes Lob! Optimale Vorbereitung gepaart mit Kampf- und Siegeswillen machen wohl den Unterschied, der letztendlich die Medaillen und die Top-Ten Plätze bringt!“

     

Zwei Weltmeister und ein Weltrekord
Der Rostocker VDST-Athlet Max Lauschus erschwamm Gold über 400m FS mit 2:58,49 Minuten und stellte damit auch den neuen Weltrekord auf. Christoph Oefner aus Pößneck konnte das zweite „Gold“ über 20km FS nach Deutschland holen.

 

Bronze für den VDST
Die Bronze-Platzierungen gingen an Christian Höra aus Plauen über 20km FS, an Max Lauschus mit 200m FS sowie 800m FS und Sandra Pilz über 800m Streckentauchen (ST). Ebenfalls Bronze gab es bei den Langstreckenstaffeln über 4 x 3000m FS im Freigewässer für das Damenteam Christine Müller, Sandra Pilz, Carolin Haase, Christin Saupe sowie das Herrenteam Christopf Oefner, Christian Höra, Max Lauschus, Yves Rolack.

 

Deutsche Rekorde
Christoph Oefner verbesserte seinen vor vier Wochen aufgestellten Deutschen Rekord über 100m ST auf 34,52 Sekunden; dabei ist der 11. Platz, die Weltspitze, nur knapp zwei Sekunden schneller. Chris-toph Oefner, Jens Peter Ostrowsky, Jan Malkowski und Max Lauschus verbesserten den erst im letzten Jahr aufgestellten Deutschen Rekord im 4x200m FS um sechs Sekunden auf 5:35,71 Minuten und er-reichten noch Platz 4. Carolin Haase aus Babelsberg schwamm im Vorlauf über 400m FS eine neue Bestzeit; nach 3:28,83 Minuten erreichte sie den zehnten Platz. Bei seiner Bronzemedaille über 200m FS schwamm Max Lauschus mit 1:22,65 Minuten ebenfalls einen neuen Deutschen Rekord. Europameisterin Sandra Pilz legte die 800m ST in 6:41,44 Minuten zurück und unterbot damit ihren eigenen Deutschen Rekord noch einmal um fünf Sekunden.

 

Finswimming – Schwimmen mit der Monoflosse
Finswimming ist eine dynamische, kraftvolle und ästhetische Sportart, die die schnellste Fortbewe-gungsart des Menschen im Wasser nur unter Ausnutzung der eigenen Muskelkraft und anderer physiologischer Fähigkeiten darstellt. Mit ihren Monoflosse erreichen Finswimmer spektakuläre Geschwindigkeiten von weit über 3 Metern pro Sekunde, also knapp 10,8 Kilometer pro Stunde, auf den Sprintdisziplinen. Angelehnt an die Schwimmweise der Delphine schwimmt man mit einer einzigen Flosse für beide Füße. Diese sogenannte Monoflosse hat eine rd. 13-mal größere Vortriebsfläche als man es vom normalen klassischen Sportschwimmen kennt.

Der Verband Deutscher Sporttaucher
Im Verband Deutscher Sporttaucher e.V. (VDST) sind über 75.000 Unterwassersport-Begeisterte in rund 1.000 Tauchsportvereinen organisiert. Dabei bietet der VDST in seinen Vereinen die besten Möglichkeiten, das Sporttauchen zuverlässig und sicher zu erlernen und auszuüben. Jedes Verbandsmitglied profitiert von der umfangreichen Tauchsport-Versicherung mit Tauchunfall-, Haftpflicht- und Rechtschutzversicherung sowie einer medizinischen Notfall-Hotline, die rund um die Uhr für Mitglieder da ist. Auch eine allgemeine Auslandreisekrankenversicherung ist dabei, die auch bei allen anderen Reisen genutzt werden kann, selbst wenn es sich einmal nicht um einen Tauchurlaub handelt. Der VDST ist einziger deutscher Vertreter des Welttauchsportverbandes CMAS und bietet damit eine international anerkannte Brevetierung. Das hohe Qualitätsniveau der Ausbildung ist durch den Europäischen Tauchsportverband (EUF) zertifiziert und durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) lizenziert. Die Bundesgeschäftsstelle gibt gerne weitere Informationen und Auskünfte zu diesen und anderen Themen rund um das Sporttauchen.

 

Finswimming Ergebnisse
Alle Ergebnisse können auf der Homepage des VDST angesehen werden:
http://www.vdst.de/info-mediathek/news.html?menu1=62&menu2=58

www.vdst.de

Diverses
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